Unter dem Teppich
aus Alltagsgedanken,
Insektenflügeln und
Schichten von Staub
liegst du noch immer,
heimlich, verborgen,
nie ganz vergessen,
nur aus dem Sinn.

Nachts steh ich auf
und schleich durch die Gänge,
Schatten an Wänden,
Knacken im Holz,
müde Gespenster
im Unterbewußtsein,
nur dumpfer Nachhall,
Ruhe nach dem Sturm.

Irgendwas fällt,
plötzlich spür ich dich wieder,
Realität rückt
in den Hintergrund
Dimensionen flackern
im Außen,
ein Fenster geht auf,
Tiefe starrt zurück.

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